Die Bagatellisierung einer Tageszeitung

von Stefan

Ich muss diesen Beitrag mit einer Entschuldigung und einer Vertröstung beginnen: Ursprünglich hatte ich ja angekündigt, die Ergebnisse der vor Wochen getätigten „beizeiten“-Umfrage schon vor Wochen an dieser Stelle bekanntzugeben. Wie die LinguistInnen in der Leserschaft wohl schon vermutet haben, ging es dabei darum, die Verbreitung verschiedener Verwendungsweisen dieses Adverbs auszuloten. Mit Details halte ich mich allerdings noch zurück in der Hoffnung, an dieser Stelle „beizeiten“ einen Artikel präsentieren zu können, der zum einen methodisch über die Erhebung von Beispielsätzen hinausgeht und zum anderen noch einen weiteren, sehr ähnlichen Zweifelsfall einbezieht. Allerdings muss ich hier um etwas Geduld bitten, da im September und Oktober noch einige Tagungen und andere zeitraubende Ereignisse anstehen. An dieser Stelle aber schon einmal vielen herzlichen Dank für die zahlreichen spannenden Beispielsätze!
Der heutige Beitrag ist durch etwas völlig Anderes motiviert (und zur Abwechslung einmal wieder nicht-linguistisch, auch wenn ein linguistischer Bezug durchaus besteht – gerade vor dem Hintergrund jener freilich nicht ganz neuen Thesen, die John Searle neulich in Heidelberg darlegte), nämlich durch eine Reihe von Kommentaren in der FAZ, die sich allesamt vor dem Hintergrund der wieder aufgeflammten Diskussion um eine weitergehende Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften und traditioneller Ehe mit der Schutzwürdigkeit von Ehe und Familie befassen. Dem Publikationsorgan angemessen – und im Grunde auch nicht weiter verwerflich – beschwören sie unter gebetsmühlenartig anmutender Berufung auf das Grundgesetz konservative Werte, lassen dabei aber neben einer angemessenen Verankerung ihrer Thesen in der gesellschaftlichen Wirklichkeit der Gegenwart vor allem eines vermissen: Argumente.

„Sarrazin’s Law“ und die heilige Kuh
Wenn es aus den diversen Debatten um die über weite Strecken eigentlich nicht sonderlich diskussionswürdigen literarischen Ergüsse eines Thilo Sarrazin etwas zu lernen gab, dann sicherlich, dass sich hinter einer Floskel wie „Man wird doch wohl noch sagen dürfen…“ in den meisten Fällen eine erschreckende Armut an einigermaßen sachdienlichen Argumenten verbirgt. Diese Feststellung ist sicherlich älter als Sarrazins Thesen und wohl auch älter als Sarrazin selbst, aber weil sie in diesem Zusammenhang nach meinem Empfinden besonders häufig geäußert wurde, erlaube ich mir, sie als mehr oder weniger liebevolle Hommage an den schnauzbärtigen Wirrkopf und in freier Anlehnung an memes wie „Godwin’s Law“ schlicht und prägnant „Sarrazin’s Law“ zu taufen. Auch Daniel Deckers, Autor des FAZ-Artikels „Die Axt an die Wurzel“, bedient sich kaum verhohlen des „Man wird doch wohl noch sagen dürfen“-Totschlagarguments: „Wer es wagt, die Lebenslügen einer Gesellschaft mit spitzfindigen Unterscheidungen oder grundsätzlichen Erwägungen zu stören, der kann sicher sein, wegen „Diskriminierung“ und „Homophobie“ an den Pranger gestellt zu werden.“
Zu diesen „Lebenslügen“, von denen Deckers hier spricht, gehört die Gleichsetzung von Ehe und eingetragener Partnerschaft, die sprachlich – und jetzt wird es doch ein wenig linguistisch – bereits vollzogen sei: „Wo die Juristen von „eingetragener Lebenspartnerschaft“ sprechen, schallt als Echo kurz und bündig „Homo-Ehe“ zurück. Die Betonung liegt auf dem Wort „Ehe“.“ Hierzu ist zweierlei zu sagen. Erstens: Die Betonung liegt natürlich nicht auf „Ehe“, weder prosodisch noch inhaltlich. Sie liegt auf „Homo“ mindestens in gleichem Maße, und das – wohlgemerkt nach meinem rein subjektiven Empfinden – meist mit einem etwas abschätzigen oder doch zumindest stark abgrenzenden Beiklang. Zweitens: Das bedeutet natürlich nicht, dass die Welt von Deckers&Co. wieder in Ordnung wäre. Sie stören sich, unabhängig von der Betonung, an dem Wort „Ehe“ – und das genauso selbstverständlich, wie Andere sich an der Ergänzung „Homo-“ stören und das Ideal einer Ehe hochhalten, bei der das Geschlecht der Partner völlig irrelevant ist.
Reinhard Müller, der die beiden anderen FAZ-Pamphlete geschrieben hat, führt im Grunde das gleiche Argument an: Die eingetragene Lebenspartnerschaft sei absichtlich nicht „Ehe“ genannt worden, erweise sich aber als „semantischer Trojaner“. „Heute muss man sagen: Die Ehe ist am Ende“, so Müllers Fazit.
Man kann den Autoren kaum vorwerfen, dass sie die Augen vor der gesellschaftlichen Realität verschlössen. „Die Ehe hat seit den alten Germanen schon viele Wandlungen durchgemacht“, räumt Müller ein und stellt ganz richtig fest: „Keine Verfassung kommt an der Wirklichkeit vorbei.“ Auch Deckers räumt ein: „Wenn Lebensformen sich in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt haben, dann Ehe und Familie.“ Wie Müller erkennt auch er die unhintergehbare Verankerung der Definition von Ehe und Familie in der gesellschaftlichen Wirklichkeit an, jedoch in erstaunlich abwertendem Tonfall: „Die Lebenserfahrung spricht eine ganz andere Sprache, und die Politik („Gedöns“) plappert sie ihr nach.“ Fassen wir also zusammen: Beide Autoren erkennen an, dass nicht ein abstraktes Ideal, sondern vielmehr die Gesellschaft selbst eine soziale Institution wie die Ehe definiert; beide Autoren erkennen überdies an, dass diese Definition einen signifikanten Wandel erfahren hat. Und doch stellen sie der normativen Kraft des Faktischen jenes Ideal gegenüber, das vor über sechzig Jahren im Grundgesetz verankert wurde. Nun ist ja das Grundgesetz den Deutschen geradezu eine heilige Kuh, was angesichts der Umstände seiner Entstehung auch durchaus nachvollziehbar ist. Die Verteidigung einer Norm gegen einen mittlerweile – ungeachtet aller latenten und offenen Homophobie, die sicherlich noch immer ein wesentliches Problem in unserer Gesellschaft darstellt – doch recht breiten gesellschaftlichen Konsens erfordert jedoch mehr Argumente als den Verweis auf ein 63 Jahre altes Buch (oder ein anderes, etwas voluminöseres, das schon ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel hat – obwohl es sicher auch spannend wäre, die theologische Diskussion an dieser Stelle näher zu beleuchten).
Nun hätten wohl weder Deckers noch Müller ihre Ergüsse in einer Zeitung wie der FAZ veröffentlichen können, wenn sie keine Argumente vorbrächten, und gerade weil wir von einem wirklichen Konsens über die Definition von Ehe und Familie vielleicht weiter entfernt sind denn je, müssen auch die Argumente für ein scheinbar überholtes Ideal ernst genommen werden. Nur: Bei näherem Hinsehen sind ihre Argumente keine. Schauen wir uns die Begründungsmuster im Einzelnen näher an:

1. Das Grundgesetz schützt Ehe und Familie nicht ohne Grund
Das ist richtig. Was genau ist aber dieser Grund? Laut Müller ist er darin zu sehen, dass die Familie die „Keimzelle der Gesellschaft“ bilde, und ironischerweise liefert er in seiner Diskussion des Grundgesetzartikels vielleicht das beste Argument für die Gleichstellung verschiedener Arten von Ehe: „Das Füreinander einstehen in guten wie in schlechten Tagen hat zweifellos nichts mit dem Geschlecht der Lebenspartner zu tun. Der Staat hat ein Interesse daran, stabile Beziehungen zu schützen.“ Diese Überlegung relativiert er freilich mit dem Argument, es sei das gute Recht des Staates, eine Lebensform besonders zu schützen, die ihm am besten geeignet erscheine, „Kinder hervorzubringen und sie am besten (…) zu fördern“. Diese Lebensform sei die traditionelle Ehe. Damit hängt unmittelbar das zweite Argument zusammen:

2. „[N]ur die Gemeinschaft von Mann und Frau ist auf die Hervorbringung von Kindern angelegt“
Ehe wird hier also, dem traditionellen prototypischen Familienmodell entsprechend, als Institution zur Zeugung und Erziehung von Kindern verstanden. Dass dieses Modell längst von der Realität überholt ist (kinderlose Ehen, Patchwork-Familien etc.), sieht der Verfasser selbst ein; er räumt angesichts der demographischen Entwicklung sogar ein, dass es gute Gründe geben möge, alle Lebensgemeinschaften zu fördern, bei denen Kinder aufwachsen; diese Förderung dürfe aber keine Gleichsetzung bedeuten, denn: „Wenn (…) beide Formen einander wirklich gleichgestellt werden, kann von einem besonderen Schutz der Keimzelle der Gesellschaft keine Rede mehr sein.“ Warum eigentlich nicht? Wenn wir anerkennen, dass auch eine nicht-prototypische Familie – sei es eine Patchwork-Familie oder homosexuelle Paare mit Adoptivkindern – eine „Keimzelle der Gesellschaft“ und mithin staatlicher Sanktionierung und Förderung würdig sein können, hebelt das den besonderen Schutz eben nicht aus, sondern betont ihn noch.

3. Ideologische Vereinnahmung – historische Verpflichtung
Als weiteren Grund dafür, dass die Mütter und Väter des Grundgesätzes eine besondere Schutzwürdigkeit von Ehe und Familie erkannten, nennt Deckers die Tatsache, dass diese Institutionen von den Nationalsozialisten in den Dienst völkischer Ideologie gestellt worden seien; ähnliches habe sich wenig später in der DDR im Namen des Sozialismus vollzogen. Beides mag richtig sein, ist aber als Argument für das klassische Ideal völlig fehl am Platze. Ganz im Gegenteil könnte man diese düsteren Kapitel der deutschen Geschichte ja durchaus dahingehend auslegen, dass in ihnen eine gewisse Anfälligkeit des klassischen Familienbildes für ideologische Vereinnahmung deutlich werde, während eine solche Vereinnahmung im Falle einer weiter gefassten Definition dieser Institutionen eher weniger wahrscheinlich wirkt (auch wenn sie natürlich nicht auszuschließen wäre).

4. Klassische Ehe wird von den meisten als Ideal angesehen
Im gleichen Atemzug mahnt Deckers, wer die besondere Schutzbedürftigkeit von Ehe und Familie bestreite, lege die Axt an die Wurzel des Staates und der Gesellschaft: „Eine reale wie symbolische Ordnung würde zerstört, die von den meisten Zeitgenossen noch immer als Ideal angesehen wird.“ Er versäumt es freilich, diese Behauptung mit Daten zu unterfüttern, und es ist zu vermuten, dass er hier schlichtweg Prototypikalität mit Idealität gleichsetzt. Natürlich wird die gemischtgeschlechtliche Ehe weiterhin die prototypische Ehe bleiben (schon allein aufgrund ihrer Häufigkeit); natürlich wird die prototypische Familie weiterhin aus Vater, Mutter, Kind(ern) bestehen. Die Existenz solcher Prototypen sagt aber nichts über die Akzeptanz alternativer Modelle aus, und aus den Umfragen, die ich auf die Schnelle gefunden habe, geht nicht hervor, dass Modelle, die dem vermeintlichen „Ideal“ nicht entsprechen, abgelehnt würden. In einer EU-weiten Umfrage zur Homo-Ehe sprachen sich 2006 immerhin über 50% der Deutschen dafür aus, und jüngst ergab eine Umfrage zur geplanten Ausweitung des Ehegattensplittings auf eingetragene Lebenspartnerschaften eine Zustimmung von über 80% . Die Umfragen sind natürlich mit Vorsicht zu genießen, zumal es gerade bei der Letzteren ja nur um das Ehegattensplitting und nicht um eine weitergehende Gleichstellung geht; gleichwohl lassen sie sich als Indizien werten, dass die Akzeptanz doch weiter geht, als Deckers dies wahrzunehmen scheint.

5. Wider die „Bagetellisierung der Ehe“
Der kulturpessimistische Ton, der alle drei Kommentare durchzieht, wird besonders deutlich, wenn Deckers eine „Bagatellisierung der Ehe“ beklagt, die er unter anderem aus Kristina Schröders Definition der Ehe herauszuhören meint, wonach die Ehepartner Verantwortung füreinander übernähmen und dadurch konservative Werte lebten. Im gleichen Atemzug warnt er vor einer weiteren „Entleerung des Familienbegriffs“, verkennt jedoch, dass in beiden Fällen die scheinbare semantische Entleerung eher als Bedeutungserweiterung zu verstehen ist. Was wir unter „Ehe“ und „Familie“ verstehen, ist eben nicht mehr auf die Konzepte beschränkt, die ehedem als einzige damit gemeint sein konnten. Inwiefern der Einbezug alternativer Lebensformen in das semantische Spektrum der klassischen Begriffe eine „Bagatellisierung“ oder gar „Entleerung“ darstellen soll, ist mir ein Rätsel.

6. Stabilität
Unterschwellig zieht sich durch all diese Texte freilich ein roter Faden, der möglicherweise für jede Spielart des Konservatismus charakteristisch ist (und sicherlich auch dafür Verantwortung trägt, dass ich selbst in manchen Bereichen zu konservativen Ansichten neige) – die Sehnsucht nach Stabilität, nach Normen und Werten, die Bestand haben auch über die allgegenwärtigen gesellschaftlichen Wandelerscheinungen hinaus. So sieht Müller das Umdenken des ehemaligen Verfassungsrichters Hans-Jürgen Papier bezüglich der Lebenspartnerschaft, das er in seinem Schlusssatz gar indirekt mit Merkels berüchtigter Wende im Blick auf die Atomenergie vergleicht, als symptomatisch für die immer kürze werdende Lebenserwartung von Grundwerten und Überzeugungen. Er übersieht dabei, dass Werte und Überzeugungen trivialerweise immer im Wandel begriffen sind; dass sich ihr Wandel vielleicht beschleunigt hat oder vielleicht auch nur beschleunigt wahrgenommen wird, ist wohl ein Nebeneffekt der gesellschaftlichen Umwälzungen im 19. und vor allem im 20. Jahrhundert. Auch übersieht er, dass Werte und Überzeugungen nicht zwangsläufig vernünftig sein müssen, nur weil sie durch ihr hohes Alter und ihre lange Tradition sanktioniert sind.

Zeugungs- und Aufzuchtgemeinschaft
Alles in allem unterliegen beide Autoren offenbar einem doppelten Zirkelschluss: Ehe und Familie im klassischen Sinne sind schutzbedürftig, weil sie die Keimzelle der Gesellschaft darstellen; Ehe und Familie im weiteren Sinne können nicht Keimzelle der Gesellschaft sein, weil sie nicht Ehe und Familie im klassischen Sinne sind. Eine Gleichstellung von Homo-Ehe und klassischer Ehe hebelt die zentralen Institutionen von Ehe und Familie aus, weil ein schwules oder lesbisches Ehepaar nicht Keimzelle der Gesellschaft sein kann, weil es nicht der klassischen, grundgesetzlich sanktionierten Ehevorstellung entspricht.
So überspitzt diese Zusammenfassung sein mag, so sehr schreien der geneigten Leserin an vielen Stellen der drei Artikel die Fehlinterpretationen und Scheinargumente doch geradezu ins Gesicht. Ein anderer Aspekt – der eigentlich der konservativen Sehnsucht nach Stabilität sehr entgegenkommen dürfte – wird gar nicht erwähnt. Das verbindende Element von Ehe und Familie miteinander und auch mit alternativen Formen dieser beiden Institutionen ist ja nicht etwa, dass zwangsläufig gemischtgeschlechtliche Paare darin involviert sein müssen; auch nicht, dass zwangsläufig (eigene) Kinder daraus hervorgehen müssen. Das verbindende Element liegt doch vielmehr in den – zugegebenermaßen kitschverdächtigen – Begriffen der Liebe und Fürsorge. (Letzteres ist es wohl auch, was Schröder mit dem „Verantwortung füreinander übernehmen“ meint, was Deckers als Bagatellisierung abkanzelt.) In allen drei Kommentaren wird die Ehe final und funktional als Zeugungs- und Aufzuchtgemeinschaft behandelt (auch wenn das gerade im konservativen Familienbild durchaus nicht unwichtige Ideal der familiären Wärme sicherlich im Hintergrund stehen dürfte), und diese Zweckgerichtetheit sowie die vermeintlich ehrfurchtgebietende Tradition des klassischen Ideals sind im Grunde die einzigen Argumente, die immer wieder für Letzteres ins Feld geführt werden.
Doch was hier bagatellisiert wird, ist nicht die Ehe. Vielmehr zielen beide Autoren bemüht, aber entsetzlich merkbefreit auf eine Bagatellisierung alternativer Lebensformen ab. Und weil es die FAZ ist, die einerseits in vielen Dingen ein erfreulich breites Meinungsspektrum repräsentiert und sich oft genug durch hervorragende journalistische Arbeit auszeichnet, aber andererseits leider in anderen Dingen, etwa im Streit um das Urheberrecht, ihrer Leserschaft nach dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“ eine gelinde gesagt fragwürdige Meinung durch unablässige Wiederholung der immer gleichen Argumente in neuem Gewand einzuprügeln sucht, tun sie das gleich dreimal – und leisten damit auch ihren Beitrag zur Selbstbagatellisierung der Zeitung, für die sie schreiben.

Literatur
Deckers, Daniel: Die Axt an die Wurzel (15.08.2012) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ehe-und-familie-die-axt-an-die-wurzel-11855632.html
Müller, Reinhard: Ehe am Ende (13.08.2012) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/die-keimzelle-ehe-am-ende-11854889.html
Müller, Reinhard: Ehe für alle (05.08.2012) http://www.faz.net/aktuell/politik/kommentar-ehe-fuer-alle-11105397.html
(Sämtliche URLs zuletzt abgerufen am 15.08.2012)

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